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Gesundheitsmatratze

Gesundheitsmatratzen sind auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden oder zur Prophylaxe weiterer gesundheitlicher Beeinträchtigung, beispielsweise infolge von Immobilität, perfekt abgestimmt. Innerhalb des Aufbaus der Matratze sorgen unterschiedliche Schichten und speziell verwendete Materialien für zusätzlichen Komfort.

Gesundheitsmatratze Empfehlungen in der Übersicht

Checkliste für Gesundheitsmatratzen

  • Bandscheibenmatratzen: Eine Bandscheibenmatratze stützt optimal die Wirbelsäule, das heißt, die Matratze darf weder zu hart, noch zu weich sein und muss eine gewisse Stabilität aufweisen. Zur Entlastung der Bandscheiben ist eine gut durchdachte Auswahl der Zonen der Matratze wichtig. So kann eine gezielte Stabilität erreicht werden.
  • Rheumamatratzen: Eine weitere Gesundheitsmatratze stellt die sogenannte Rheumamatratze dar. Rheumamatratzen sind zumeist aus Visco-Schaum oder auch Gelschaum. Dadurch werden die erkrankten Gelenke nicht noch zusätzlich belastet. Visco-Schaum oder Gelschaum bietet eine hohe Punkteelastizität.
  • Dekubitusmatratzen: Dekubitusmatratzen bestehen zumeist aus viscoelastischem Schaumstoff. Dadurch sinkt der Patient individuell, je nach Gewicht, tief in die Matratze ein. Somit vergrößert sich die Auflagefläche des Körpers, wodurch eine Entlastung besonders schwerer Körperteile erfolgt, die weiterhin normal durchblutet werden können. Dies verhindert rote Druckstellen, Ödeme oder Geschwüre.
  • Wechseldruckmatratzen: Eine weitere Art von Gesundheitsmatratze stellt die Wechseldruckmatratze dar. Sie ist besonders für bettlägerige Menschen geeignet und eine Dekubitusmatratze mit zusätzlichem Luftkammersystem. Die Luft wird je nach Programmierung in einzelne Bereiche oder Zonen hinein geblasen oder sanft daraus abgelassen.

Gesundheitsmatratzen kaufen – Worauf sollte man achten?

Da manche Menschen sich erst dann eine neue Matratze zulegen, wenn die Schmerzen bereits recht groß sind, empfiehlt sich bestenfalls ein rechtzeitiger Wechsel der Matratze. Bevor Schädigungen auftreten, empfiehlt es sich Beschwerden frühzeitig zu beachten und zu agieren. Das Einbeziehen der Krankenkasse ist sinnvoll, da die Krankenkasse bei einigen Erkrankungen mindestens einen Teil der Kosten für die Anschaffung einer Gesundheitsmatratze übernimmt.

Wenn man die Krankenkasse in den Kauf einer Gesundheitsmatratze involvieren möchte, sollten gewisse Voraussetzungen erfüllt sein für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse beim Kauf einer Gesundheitsmatratze. Zum Einen ist das Urteil eines Arztes notwendig, der die Anschaffung der Gesundheitsmatratze befürwortet. Weiterhin muss der Betroffene täglich übermäßig an sein Bett gebunden sein, in zeitlichem Umfang. Der Betroffene muss also täglich mehr als acht Stunden über einen langen Zeitraum infolge eines Leidens im Bett verbringen.

Bei Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma, Dekubitus, Demenz, Parkinson oder weiteren Erkrankungen ist der Kontakt zur Krankenkasse bezüglich einer geeigneten Gesundheitsmatratze sinnvoll. Eine Gesundheitsmatratze über die Krankenkasse zu erwerben ist also möglich. Erhält man ein Rezept für eine Anti Dekubitus Matratze oder ein Pflegebett, ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich. Gesundheitsmatratze und Krankenkasse sind also nicht unbedingt voneinander unabhängig.

Bandscheibenmatratzen und Rheumamatrazen helfen bei Rückenproblemen

Menschen, die nicht direkt unter einer Bandscheibenproblematk leiden, jedoch dennoch von Rückenschmerzen geplagt sind, können ebenfalls auf eine sogenannte ergonomische und somit rückenschonende Gesundheitsmatratze zurückgreifen, um Rückenschmerzen zu lindern. Eine Gesundheitsmatratze bei Rückenschmerzen ist sinnvoll.

Rheumapatienten tut oft Wärme gut. Sie können die Matratze gut mit einer Wärmedecke kombinieren. Um ergonomisch korrekt liegen zu können, empfiehlt es sich bei Rheumamatratzen das Kopfkissen persönlich abstimmen beim Liegen.

Dekubitus- und Wechseldruckmatratzen werden in Altenheimen und Krankenhäusern eingesetzt

gesundheitsmatratzen-in-medizinDekubitusmatratzen kommen häufig in Altenheimen vor, aber auch in Krankenhäusern während Operationen beispielsweise. Modelle gibt es zudem auch für die Pflege zu Hause. Sie ermöglichen eine komfortable Lagerung des Betroffenen, wobei dennoch eine regelmässige Mobilisation und aktive Umlagerung erfolgen muss.

Die Position des Liegens ändert sich beim Betroffenem. Der Untergrund der Matratze wird härter oder weicher. Eine direkte oder klassische Umlagerung findet zwar nicht statt, der Körper wird allerdings dennoch durch diesen Mechanismus immer wieder sanft anders positioniert.
Diese Art von Gesundheitsmatratze findet sich im klinischen Alltag häufig bei sehr stark bewegungseingeschränkten oder bewegungsunfähigen Menschen.

Was macht eine gute Gesundheitsmatratze aus?

Die Gesundheitsmatratzen werden intensiv genutzt, was eine regelmässige Reinigung und Pflege der Matratze wichtig macht. Für die richtige Hygiene der Gesundheitsmatratze empfiehlt es sich bereits beim Kauf darauf zu achten, dass der Bezug der Matratze abnehmbar ist und somit hygienisch und regelmässig in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Ein extra Topper, der stundenweise eingelegt und zwischendurch regelmässig an der Luft auslüften kann, ist sicher hilfreich.

Um sich auf der Matratze wohlzufühlen, da diese über das übliche Maß der Liegezeit hinaus, genutzt wird, ist das regelmässige Wenden des Polsters wichtig. Es empfiehlt sich daher zu einem möglichst weichem Matratzenmodell zu greifen und bereits beim Kauf das Matratzengewicht zu berücksichtigen, um das regelmässige Wenden zu erleichtern. Häufige Fragen bei einem Kauf sind auch, ob die Matratze für Allergiker geeignet oder welcher Lattenrost vorhanden ist. Beachtenswert weiterhin ist die Größe des Bettes für den Kauf der jeweiligen Matratze.

Gesundheitsmatratzen – Wie fallen Erfahrungen und Testberichte aus?

Ein Gesundheitsmatratze Test kann vor dem Kauf die Entscheidung erleichtern. Zwei Matratzen schnitten mit "Gut" ab, nämlich die MFO VitaSan 7-Zonen-Kaltschaummatratze und die Merisado 7-Zonen Kaltschaumkernmatratze von Lidl. Der Kauf von Gesundheitsmatratzen für Bandscheibenleiden oder anderen Rückenschmerzen ist auf "Betten" oder "sleepflexxx" sowie Amazon problemlos möglich. Dort kann man nach Liegegefühl, Härtegrad, Gesamthöhe, Material, Marke und Preis das geeignete Modell wählen.

Weiterhin gibt es auf betten.de auch ein Angebot an Pflegebetten, die äusserlich überhaupt keinen Krankenhauscharakter haben, aber dennoch funktionsgerecht sind. Ebenso bietet der Onlineshop auch einfache Matratzen für Menschen mit erhöhtem oder hohem Pflegebedarf und Mobilitätseinschränkung.Der Onlineshop "Claravital.de" bietet Wechseldruckmatratzen.Schmerz-und Osteoporosematratzen gibt es beispielsweise im "seeger24.de" Onlineshop für Reha-und Pflegebedarf.

Häufige Fragen

Welche Art von Matratze ist die Beste?

In einer Untersuchung der Stiftung Warentest hinsichtlich Haltbarkeit, Liegeeigenschaft, Bezug und Handhabung der Matratzen wurde im Jahre 2017 die "Bodyguard" von Bett1.de als Testsieger ausgezeichnet. Im Jahre 2018 wurde die Visko- Schaummatratze Novitesse Memolux 90 A des Discounters Aldi Nord zum Testsieger gewählt.

Was sind die besten Matratzen für den Rücken?

Die Kaltschaummatratze "orthowell comfort" erhielt die Auszeichnung "Testsieger". Die Matratze bietet auch in Seitenlage eine optimale Stützung des Körpers und eine ergonomisch korrekte Lagerung der Wirbelsäule.

Welche Matratzenhärte bei Rückenproblemen?

Die richtige Matratze wirkt Schlafstörungen durch Schmerzen entgegen, so daß man sich wohler und gestärkter fühlt und Gesundheitsleiden gelindert werden. Bezüglich der Auswahl des Härtegrades der Matratze benötigen leichtere Menschen eine weichere Matratze. Diese genügt zur Stützung der Wirbelsäule. Schwerere Menschen benötigen eine härtere Matratze zur Wirbelsäulenstützung. Die Auswahl des Härtegrades ist also vom eigenen Körpergewicht abhängig.

Welche Matratze ist am besten für den Rücken?

Bei Rückenleiden empfiehlt sich eine Taschenfederkernmatratze für Personen, die Federkernmatratzen bevorzugen. Die Federkerne sind in kleine Täschchen verarbeitet und können nicht verrutschen. Dadurch erhöht sich die Punkteelastizität, was für Rücken- und Bauchschläfer von Vorteil ist.

Welche Matratze ist die beste bei Bandscheibenvorfall?

Bei Bandscheibenvorfall ist Härtegrad zwei sehr zu empfehlen. Dadurch wird der Körper im Schlaf entlastet und gestützt. Wenn Jemand sehr kräftig ist und ein großes Körpergewicht hat, empfiehlt sich Härtegrad drei. Somit sinkt der Körper nicht so tief ein und die Wirbelsäule wird optimal gestützt.

Weitere Vorschläge der Redaktion

Weiterführende Quellen und interessante Links:

https://www.smarticular.net/gesund-und-erholsam-schlafen-die-richtige-matratze-fuer-jeden-schlaftyp/

https://www.youtube.com/watch?v=gi_tlf46PZc

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