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Modulmatratzen

Menschen sind individuell und so sollten es auch ihre Matratzen sein. Bei Modulmatratzen handelt es sich um Matratzen, die nicht aus einem einzigen Stück, sondern aus mehreren Einzelbausteinen bestehen. Das Innenleben dieser Einzelbausteine bzw. Module kann variieren, sowohl was das Material, als auch was den Härtegrad betrifft. So kann die eigene, perfekt angepasst Matratze zusammengestellt werden, die zu Einhundert Prozent den persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen entspricht. So soll das gesamte Körpergewicht optimal getragen und die Wirbelsäule entlastet werden.

Modulmatratzen Empfehlungen in der Übersicht

Checkliste für Modulmatratzen

  • Aufbau: Modulmatratzen bestehen aus mindestens drei Modulen, einem Topper und einem Bezug.
  • Festigkeit: Die Festigkeit kann je nach Körperbau und persönlicher Präferenz für jedes Modul einzeln ausgewählt werden.
  • Vorteile: Individuelle Anpassung, maximaler Komfort und Flexibilität.

Die beste Modulmatratze – Was sollte man vor dem Kauf beachten?

In der Regel gibt es mindestens drei Härtegrade zwischen denen bei den einzelnen Modulen ausgewählt werden kann: weich, mittel und fest. Das variiert allerdings je nach Hersteller – bei Vario Matratzen gibt es sogar sechs Härtegrade. Die perfekte Festigkeit hat einerseits natürlich etwas mit persönlicher Präferenz zu tun – manche Menschen mögen lieber eine weiche Unterlage, andere eine feste. Zum anderen gibt es aber auch medizinische Vorgaben, welcher Härtegrad sich bei welchem Körpergewicht und welcher Körpergröße am besten eignet.

Allgemein ist es so, dass sehr leichte Menschen, mit einem Gewicht zwischen 40 und 80 je nach Körpergröße, zu weichen Matratzen geraten wird. Je schwerer man ist, desto härter sollte die Matratze, auf der man jede Nacht liegt, sein. Im Internet gibt es eine Vielzahl an Tabellen, die darstellen, welcher Härtegrad bei welcher Größe-Gewicht-Kombi als optimal angesehen wird. Natürlich gilt dies nur als Orientierung – Probe zu lieben und auf den eigenen Körper zu hören ist mindestens genauso wichtig.

Die richtigen Module auswählen

Der Vorteil von Modulmatratzen besteht aber nun darin, dass sich nicht für einen Härtegrad entschieden werden muss, der dann auf den gesamten Körper einwirkt. Vielmehr gibt es die Möglichkeit, die Festigkeit der Unterlage von Schultern, Becken und Beinen individuell zu bestimmen. Tendenziell sollte der Beckenbereich immer der mit dem höchsten Härtegrad sein. Dadurch, dass der Bereich um die Taille so besonders gestützt wird und vor allem der Kopf, aber auch die Beine weicher liegen, sind Muskeln und Faszien nachts nicht angespannt, sondern können vollkommen loslassen. Auf diese Weise ist der Schlaf für den gesamten Körper erholsam und Verspannungen werden vorgebeugt.

Dabei gilt zu bedenken, dass beobachtet werden muss, inwiefern über die Jahre körperliche Veränderungen auftreten. Kommt es nämlich zu erheblichen Gewichtzu- oder -Abnahmen sowie sonstige körperlichen Veränderungen, muss die Modulmatratze hieran angepasst werden. Vorteil dabei ist jedoch, dass nicht die gesamte Matratze ausgetauscht werden muss, sondern nur das Modul für den entsprechenden Körperbereich. Somit kann durch eine Modulmatratze langfristig sogar Geld gespart werden und trotzdem kann sich die Liegeunterlage mit dem Körper mit verändern.

Aufbau der Matratze im Detail erklärt

Modulmatratzemit einem BettÜber den einzelnen Modulen befindet sich bei solchen Matratzen in den meisten Fällen ein Topper. Dieser sorgt dafür, dass der Übergang zwischen den einzelnen Bausteinen nicht spürbar oder störend ist. So wird eine rückengerechte Oberfläche geschaffen und ein hoher Liegekomfort gewährleistet. Oft gibt es beim Topper auch nochmal verschiedene Optionen, was das Material und die Festigkeit betrifft.

Hier gibt es auch große preisliche Unterschiede – dementsprechend bietet es sich besonders für Menschen mit geringem Budget an, mit einem günstigen Modell zu starten und vielleicht nach einigen Jahren ein Upgrade durchzuführen. Durch den Topper kann die Matratze nochmal zusätzlich an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Umhüllt werden die einzelnen Module und der Topper von einem Bezug.

Dieser sorgt dafür, dass die einzelnen Bestandteile fest zusammengehalten werden und in der Nacht somit nicht verrutschen können. Allerdings sollte die Wichtigkeit dieses Bezugs nicht unterschätzt werden, denn das Zusammenhalten der Einzelteile ist nicht seine einzige Funktion. Darüber hinaus hat er einen großen Einfluss auf das Liegegefühl und die Qualität des Schlafes.

Der Bezug beeinflusst nämlich auch die Konsistenz und Temperatur der Liegefläche. Es gibt Materialien, die Feuchtigkeit speichern, andere geben sie an die Umgebung ab usw. Hier lohnt es sich, mit den unterschiedlichen Materialien und Zusammensetzungen auseinanderzusetzen, um die für einen persönlich beste Lösung zu finden.

Modulmatratze – Wie fallen Erfahrungen und Testberichte aus?

Aus Erfahrungsberichten zu Modulmatratzen geht hervor, dass Kundinnen und Kunden vor allem die damit einhergehende verbesserte Schlafqualität schätzen. Sie berichten, dass keine lange Eingewöhnungsphase nötig war, sondern sie sich von Anfang an auf ihrer individuell angepassten Matratze sehr wohl gefühlt haben. Außerdem wird positiv angemerkt, dass sich die einzelnen Modul leicht austauschen und verschieben lassen. Zudem bemerken sie keine Veränderung der Matratze im Zeitverlauf – dadurch, dass das Körpergewicht optimal verteilt ist, entsteht keine Kuhle oder Ähnliches.

Häufige Fragen

Was sind die Vorteile von Modulmatratzen gegenüber "klassischen" Matratzen?

Zusammengefasst gibt es zwei entscheidende Vorteile. Zum einen die individuelle Matratzen Anpassung – die Module können beliebig an die körperlichen Voraussetzungen und Präferenzen angepasst werden. So wird ein maximaler Komfort ermöglicht. Zum anderen die Möglichkeit, die Matratze jederzeit anzupassen – wenn der Körper und Vorlieben sich verändern, können einfach einzelne Bestandteile ausgetauscht werden.

Wie wird die Matratze geliefert und was muss man machen, bevor man sie benutzen kann?

In der Regel werden Modulmatratzen so geliefert, dass die Einzelteile noch nicht zusammengesetzt sind. Das kann jeder innerhalb weniger Minuten selber machen. Hierfür die einzelnen Module im Bezug richtig anordnen und diesen mit dem Reißverschluss schließen.

Inwiefern unterscheiden Modulmatratzen sich preislich von "klassischen" Matratzen?

Bei Modulmatratzen ist es, wie bei fast alles Produkten so, dass es Modelle in den verschiedensten Preisklassen gibt. Tendenziell sind Modulmatratzen etwas teurer als "klassische" – sie sind ab knapp 200 Euro erhältlich. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass sie in der Regel langlebiger sind als klassische Matratzen und sich die Investition damit in vielen Fällen auszahlt.

Was sollte ich vor dem Online-Kauf beachten?

Modulmatratzen sind sowohl im lokalen Einzelhandel als in diversen Online-Shops erhältlich. Allerdings sollte bei einem Online-Kauf darauf geachtet werden, dass es die Option gibt, die Matratze zurückzuschicken, wenn sie sich nach einigen Nächten als Fehlkauf herausstellt.

Weitere Vorschläge der Redaktion

Weiterführende Quellen und interessante Links:

https://www.matratzen-concord.de/beste-matratze/lexikon/matratze-haertegrad/

https://www.betten.de/magazin/matratze-welcher-haertegrad.html

https://www.betten-abc.de/haertegrad-tabelle

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