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Matratzenhalterung

Aktivschläfer und Eltern von sehr aktiven Kindern könnten das folgende Problem kennen: die Matratze verrutscht ständig. Aber auch auf Betten, die keinen Rahmen haben, in den die Matratze eingelassen ist, kann dies vorkommen. Besonders selbstgebaute Podestbetten sind davon nicht selten betroffen. Damit die Matratze aber dort bleibt, wo sie hingehört, gibt es eine ganze Palette an Hilfsmitteln, die sich unter dem Namen Matratzenhalterung versammeln. Welche Arten von Matratzenhalterungen es gibt, haben wir in diesem Artikel zusammen gefasst.

Matratzenhalterung Empfehlungen in der Übersicht

Checkliste für Matratzenhalterungen

  • Welcher Typ von Matratzenhalterung: Grundsätzlich gibt es vier Arten von Matratzenhalterungen. Welche für die eigene Matratze und das eigene Bettgestell praktikabel sind, sollte ausschlaggebend für die Anschaffung sein. Bügel und Clips brauchen gewisse Voraussetzungen, und auch Gurte, die vielseitig einsetzbar sind, müssen bei Einzelmatratzen irgendwo befestigt werden. Anti-Rutsch-Matten haben die wenigsten Einschränkungen, sind im Vergleich allerdings die wohl am wenigsten stabilsten. Bei der Wahl der Halterung sollte man also auch darauf achten, wo und wie sie befestigt werden kann.
  • Bettgestell: Welche Matratzenhalterung für das Bett notwendig oder praktikabel ist, hängt unter anderem damit zusammen, welches Bettgestell man besitzt. Viele Betten verfügen über einen Rahmen, in den die Matratze eingelassen wird. Wenn der Rahmen nicht hoch genug oder die Matratze zu klein dafür ist, kann sie rutschen. Bei Podestbetten gibt es oft keinen Rahmen und auch die Befestigungsmöglichkeiten können rar gesät sein. Die Möglichkeiten des Bettgestells sollte man also bei der Wahl der Matratzenhalterung immer im Hinterkopf behalten.
  • Eine oder zwei Matratzen: Es kann durchaus einen Unterschied machen, ob man eine Matratze befestigen will oder ob es um zwei Matratzen geht. Um zu verhindern, dass zwei Matratzen auseinander rutschen haben sich die Gurte als äußerst effektiv erwiesen. Doch wenn sie zusammen gegurtet werden, können die Matratzen noch immer als Einheit verrutschen. Einzelne Matratzen sind unabhängiger, müssen allerdings eventuell auf andere Methoden zurückgreifen.
  • Matratzenhalterungen kombinieren: In vielen Fällen ist es möglich, gleich zwei verschiedene Typen von Matratzenhalterungen zu kombinieren. So werden Clips und Bügel oft gemeinsam genutzt. Bei zwei Matratzen auf einem Podestbett könnte eine Anti-Rutsch-Matte mit dem Gurt kombiniert werden. So bilden die Matratzen eine Einheit und haben eine große Fläche, die von der Matte gehalten wird.

Die verschiedenen Typen: Clips, Anti-Rutschmatte, Gurte und Bügel

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Es gibt vier verschiedene Typen von Matratzenhalterungen, alle mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Manchmal lassen sich auch mehrere Typen kombinieren, um ein besseres Ergebnis zu erzielen und die Matratze fest an ihrem vorgesehenen Platz zu halten. Wir haben hier die verschiedenen Matratzenhalterungen aufgelistet:

Bügel

Besonders wenn die Matratze nicht von der erhöhten Umrandung umringt ist, führt das oft zum Verrutschen. Wenn die Umrandung einfach nicht hoch genug ist, kann ein eingesetzter Bügel dem Problem meist schon die nötige Abhilfe schaffen. Die Matratze wird gebremst und an der Position gehalten, als wäre sie vom Rahmen umringt.

Spanngurte

Besonders wenn es darum geht, zwei Matratzen zusammen zu halten, gelten Gurte als effektive Methode. Sie verhindern, dass die Matratzen auseinander rutschen und die Lücke zwischen ihnen nicht zu groß wird. Außerdem können die Gurte die Matratzen direkt am Bett fixieren. Da es Spanngurte in verschiedenen Längen und Varianten gibt, kann jeder seine bevorzugte Variante finden. Oft findet man auch eine Kombination aus Spanngurten und Liebesbrücken, die nicht nur rutschende Matratzen stoppen, sondern auch die Besucherritze füllen und so für einen angenehmeren Schlaf sorgen.

Clips

Clips werden nicht selten mit Bügeln oder einem stabilen Spannbettlaken kombiniert. Matratzentopper sind weitaus weniger Effektiv um sie mit Clips zu verstärken, da sie deutlich nachgiebiger sind und dadurch verrutschen könnten. Die Clips oder Bügeltischspanner sind universell verstellbar und lassen sich punktgenau platzieren, was den gebrauch deutlich vereinfacht.

Anti-Rutsch-Matte

Zuletzt gibt es noch die Anti-Rutsch-Matte, die unter die Matratze oder unter den Topper gelegt werden können. Meistens aus Gummi gefertigt erhöhen sie die Reibung zwischen Matratze und Bett und sorgen dafür, dass die Matratze nicht mehr so leicht über die Oberfläche gleitet. So hält die Matte die Matratze an ihrem angestammten Platz.

Häufige Fragen

Was macht Boxspringmatratzen so besonders?

Was macht Boxspringmatratzen so besonders?
Boxspringbetten sowie Boxspringmatratzen sind vor allem in Skandinavien und in den USA ein echter Renner und fast der Standard. Auch in Deutschland setzen sich Boxspringbetten immer mehr durch. Boxspringmatratzen bieten alleine den Komfort eines kompletten Boxspringbettes und sorgen für ein federndes und schwingendes Liegegefühl, wobei die Sitzhöhe sehr angenehm zum Aufstehen und Hinlegen ist.

Welchen Vorteil bieten Kaltschaummatratzen?

Der größte Vorteil der Kaltschaummatratzen ist die hohe Anpassungsfähigkeit, die besonders Menschen mit Rückenproblemen zu schätzen wissen, da sie sehr entlastend wirken. Sie können perfekt auf die individuelle Körpergröße und das Gewicht des Schläfers angepasst werden. Hochwertige Kaltschaummatratzen sind nicht nur äußerst formstabil, sondern gelten auch als besonders langlebig.

Welche Arten von Taschenfederkernmatratzen gibt es?

Bonellfederkern-, Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen sind die Kategorien, in die Federkernmatratzen unterteilt werden können. Dabei sind die Bonellfederkernmatratzen die am wenigsten hochwertigen und deshalb auch am seltensten verkauften. Die anderen beiden Varianten bieten dagegen eine hohe Punktelastizität, die durch die einzelnen Federn kommt.

Welche Liegezonen gibt es bei Matratzen?

Die 7 Zonen, die am weitesten verbreitet sind, sind Kopf & Nacken, Schulterbereich, Lendenwirbelbereich, Hüfte & Becken, Bein-Zone, Waden-Zone und Fuß-Zone. Bei Matratzen mit 5 Zonen sind die jeweiligen Zonen gespiegelt, so dass die Matratze von Zeit zu Zeit umgedreht werden kann und so nicht so schnell durch gelegen ist. Es gibt auch Matratzen mit 3, 9 und sogar 11 Liegezonen, die allerdings nicht sehr weit verbreitet sind.

Weitere Vorschläge der Redaktion

Weiterführende Quellen und interessante Links:

https://matratzentester.com/matratzen-ratgeber/

https://www.home24.de/ratgeber-matratzengroesse/?gclid=Cj0KCQjw3IqSBhCoARIsAMBkTb0ECV45QmxFxZyMARW3NV2YChncThzMgoMWRE2c7Sx79iUGeDIJHbIaAvYQEALw_wcB

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