Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Bockspringbett

Die letzte Schicht eines Bockspringbettes ist – zumindest bei skandinavischen Bockspringbetten – der Topper. In der amerikanischen Variante wird dieser durch eine eingearbeitete Komfortschicht in der Obermatratze ersetzt. Seine Notwendigkeit muss individuell vom jeweiligen Schläfer abgewogen werden. Ein großer Vorteil ist jedoch die bessere Hygiene.

Bockspringbett Empfehlungen in der Übersicht

Checkliste für Bockspringbetten

  • Angenehmes Liegegefühl: Luxuriöses Hotelbett-Feeling auch für Zuhause
  • Bequemlichkeit: Angenehme Höhe für bequemes Ein- und Aussteigen
  • Hygiene: Langanhaltende Hygiene durch optimale Luftzirkulation
  • Vielfältige Auswahlmöglichkeiten: Mit Topper oder ohne Topper. Mit Bettkasten oder ohne. Viele Varianten sind erhältlich und sind bei den Kunden beliebt.

Heißt es Bockspringbett oder Boxspringbett?

Viele Menschen fragen sich, ob es denn nun eigentlich "Boxspringbett" oder "Bockspringbett" heißt und welcher der beiden Begriffe der korrekte von beiden ist.

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn manchmal kann es durch Verballhornung der Sprache zu neuen Begrifflichkeiten kommen und in diesem Fall kommt hinzu, dass der Begriff "Boxspringbett" nicht geschützt ist, weshalb auch viele Shops mit dem Wort "Bockspringbett" werben.

Dadurch entsteht bei einigen Menschen berechtigterweise eine Sprachkonfusion, die sie verwirrt zurücklässt. Im Grund gibt es aber keinen Unterschied - außer, dass "Bockspringbett" die falsche Schreibweise darstellt.

Bockspringbett online kaufen – Worauf sollte man achten?

Die Frage nach dem richtigen Bett bedarf etwas Überlegung – und Recherche. Denn im Schnitt verbringt jeder von uns 1/3 seiner Lebenszeit mit Schlafen. Für einen angenehmen Schlafkomfort muss also das richtige Bett ins Schlafzimmer. Aber welches soll das sein?

Im Folgenden wird auf die Vorteile eines Boxspringbettes eingegangen, der Hype untersucht und der Funktionsweise eines solchen Bettes auf den Grund gegangen.

Der Aufbau von Bockspringbetten

Ein Bockspringbett besitzt keinen Lattenrost wie die üblichen Betten in deutschen Schlafzimmern. Es besteht aus einer unteren Box, in welcher sich Federkerne befinden.

Darauf liegt die Matratze auf. Diese besteht ebenfalls aus Federkernen – in den meisten Fällen sind diese ummanteln mit Taschen. Diese halten sie an Ort und Stelle. Zusätzlich ist dieser Taschenfederkern so stark gepolstert, dass man ihn als Schläfer absolut nicht spürt.

Wie stark diese Federn sind, ist abhängig vom Körpergewicht des jeweiligen Kunden. Die einzelnen Stoffschichten der Matratze werden durch Nadeln fixiert. Dabei ist kein Kleber im Spiel, denn die Matratze besteht nur Naturmaterialien. Außerdem erhält sie noch einen Bezug. Diesen kann man abziehen und waschen.

Die letzte Schicht eines Bockspringbettes ist – zumindest bei skandinavischen Bockspringbetten – der Topper. In der amerikanischen Variante wird dieser durch eine eingearbeitete Komfortschicht in der Obermatratze ersetzt.

Topper oder nicht: Das muss der Schläfer selbst entscheiden

Seine Notwendigkeit muss individuell vom jeweiligen Schläfer abgewogen werden. Ein großer Vorteil ist jedoch die bessere Hygiene. Im Grunde ist er eine zusätzliche Matratzenauflage, die zwischen vier und zehn Zentimetern hoch sein kann.

Als Extraschicht vor der eigentlichen Matratze, können Schmutz und Feuchtigkeit nicht so schnell zu dieser durchdringen. Das sorgt für eine längere Lebenszeit der meist teuren Matratze.

Auch Topper besitzen in den meisten Fällen einen Bezug, der sich abziehen und waschen lässt. Wichtig zu wissen ist, dass selbst der beste Topper eine schlechte Matratze nicht ausgleichen kann. Ein guter Topper hingegen kann das angenehme Schlafgefühl auf einer qualitativen Matratze zusätzlich noch verstärken.

Das UntergestellBoxspringbett mit LED Beleuchtung

Beim Untergestell lässt sich zwischen einem Softside-Bockspring als auch einem Hardside-Bockspring wählen. Das Softside-Bockspring besitzt kein Holz und fixiert seinen Federkern durch einen Kaltschaum-Rahmen.

Dieser ist mit einer Stoffschicht überzogen. Er ist sehr komfortabel und flexibel. Nachteilig ist jedoch, dass sich durch die Flexibilität auch unschöne Falten am Stoff bilden können.

Hardside-Bockspring-Betten, wie zum Beispiel das Bockspringbett Massiva vom Schweizer Hersteller Hasena, bestehen gänzlich aus Holz. Im Gegensatz zu Softside-Bockspringbetten, kann sich der Bezug nicht verziehen, da das Holz für Stabilität sorgt.

Es garantiert Langlebigkeit, ist jedoch anfälliger für Muldenbildung in der Mitte der Matratze, sofern eine flächendeckende Matratze in Verwendung ist. Es empfiehlt sich, auf zwei einzelne Matratzen zurückzugreifen oder sich für die dritte Variante, dem Hard-Softside-Boxspring zu entscheiden.

Das Hard-Softside-Boxspringbett: Die amerikanische Variante

Eine Kombination aus beiden Varianten ist das Hard-Softside-Boxspringbett. Es ist zwar etwas kostspieliger, schließt dafür alle erwähnten Nachteile aus.

Nach der Matratze kommt zuerst ein schmaler Streifen aus dem Kaltschaum-Material, welcher für die Flexibilität sorgt. Damit das Bett trotzdem lange stabil bleibt, schließt sich darauf ein Holzrahmen an, der den unteren Teil des Rahmens bildet.

Die verschiedenen Matratzen im Überblick

Üblich für Bockspringbettmatratzen sind Federkerne, die entweder aus Taschenfedern oder einer Bonellfederung bestehen. Taschenfederkerne beinhalten Stahlfedern, die in Taschen eingeschlossen sind, um sie zu fixieren.

Neben dem praktischen Vorteil, dass die Federn in ihren Taschen nicht zu quietschen beginnen, besitzen sie außerdem eine hohe Punktelastizität. Das heißt: Die Matratze gibt nur dort nach, wo sie auch belastet wird. Der Rest der Federn verharrt an seiner festen Position. Schlafende liegen also sehr stabil.

Bonellfedern sind anders als die Taschenfedern nicht in Stofftaschen verpackt, sind aber durch die starke Polsterung ebenso nicht spürbar für den Schläfer. Die taillierten Stahlfedern sind oben und unten mit Drähten verbunden.

Das Körpergewicht verteilt sich über die gesamte Fläche. Welches der beiden Federungen zu präferieren ist, ist von den Schlafbedürfnissen des Kunden abhängig. Wer lieber auf einem festen Untergrund schläft, greift vermutlich zu der Taschenfederung, wogegen leichte Schläfer, die es gerne ein weiches und schwingendes Liegegefühl haben möchten, die Bonellfedern bevorzugen werden.

Sind Bockspringbetten hygienisch einwandfrei?

Wie bereits im ersten Absatz erwähnt, sind die Federn in der Matratze und im Holzkasten der Bockspringbetten der Garant für Hygiene. Die Matratze liegt nicht direkt auf einer Fläche auf, wie bei einem Lattenrost, sondern es entsteht durch die Federn unter ihr ein ausreichender Hohlraum, in dem die Luft besser zirkulieren kann.

Die Feuchtigkeit, die man in der Nacht absondert, kann sich dadurch nicht im Bett speichern. Auch für Milben und Schimmelpilze ist das Klima zu trocken, um zu überleben. Das ist ein entscheidender Vorteil zu anderen Bettgestellen. Es lohnt sich vor dem Kauf einen Vergleich anzustellen und so das für sich beste Modell auszuwählen, um Fehlkäufe zu vermeiden.

Bockspringbetten von Hasena

Der Schweizer Hersteller hat sich auf die Herstellung von Hasena Bockspringbetten spezialisiert und verfügt über eine große Bandbreit an verschiedenen Ausführungen und Größen. Bei den Bockspringbetten von Hasena sind die Betten bereits für geringes Budget bis hin zu sehr hochwertigen Bockspringbetten, die etwas mehr kosten dürfen, erhältlich.

In der Regel sind die Gestelle aus Massivholz, was enorm zur Qualität und Langlebigkeit hinzuträgt. Mit dem Bockspringbett Massiva kreiert der Hersteller ein luxuriöses Untergestell aus Buchen oder Wildeichen Massivholz.

Bockspringbett Test – Wie fallen Erfahrungen und Testberichte aus?

Das Luxusbett erlebt seit ein paar Jahren einen rapiden Trend. Erfahrungen zeigen: Wer vorher recherchiert und seine individuellen Liegebedürfnisse reflektiert, hat länger etwas von der Anschaffung. Denn in den meisten Fällen ist ein Bockspringbett eine kostspielige Investition, die sich lohnt, sofern man sich die Zeit nimmt.

Häufige Fragen

Muss bei einem Bockspringbett die Matratze gewechselt werden?

Ja, auch bei einem Bockspringbett sollte die Matratze gewechselt werden. Im Laufe der Jahre kann sich diese am Beckenbereich durchliegen und somit zu Rückenschmerzen führen.

Da sie jedoch in den meisten Fällen von einem Topper geschont wird, was auch dazu beiträgt, dass weniger Schmutz und Feuchtigkeit eindringen können, wechselt man sie – im Gegensatz zu herkömmlichen Betten –erst nach 10–12 Jahren, beziehungsweise nach Bedarf.

Wie viele Federn macht eine gute Matratze aus?

Grundsätzlich gilt: je mehr Federn, desto qualitativ hochwertiger die Matratze, desto teurer ist sie aber auch. Ab 100 kg Körpergewicht sollte man auf mindestens 500 Federn pro m2 zurückgreifen.

Wie viel darf ein Bockspringbett kosten?

Bockspringbetten sind in der Regel teurer als Lattenrost-Betten, da sie aus mehreren Komponenten bestehen. Je nachdem wie hochwertig diese einzelnen Komponenten sind, desto teurer ist auch das Bockspringbett.

Discounter bieten die beliebte Bettenart heutzutage schon recht günstig an, bei qualitativ hochwertigeren Betten kann der Preis auch schon mal bei bis zu 5.000 Euro liegen. Wichtig ist, die einzelnen Komponenten zu vergleichen und sich das beste Bockspringbett für seine Liebesbedürfnisse auszusuchen. Bei der Entscheidung hilft: Probeligen!

Weitere Vorschläge der Redaktion

Weiterführende Quellen und interessante Links:

https://www.westwing.de/inspiration/tipps-guides/produktfinder/gut-geschlafen-gut-gelaunt-der-boxspringbetten-ratgeber/

https://www.bettzeit-magazin.de/ratgeber/bettenarten-vergleich

https://www.youtube.com/watch?v=uG12-MGYKs8

Gib den ersten Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.